Import/Export
Unter Import versteht man die Einfuhr von Waren, welche außerhalb des Landes hergestellt wurden. Export hingegen bezeichnet die Auslieferung von Produkten in andere Länder. Internationaler Handel funktioniert demnach durch ständigen Import und Export von Gütern. Gerade im Anbetracht der Globalisierung gewinnt der internationale Handel an große Bedeutung. Um Waren von außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland zu importieren muss man sowohl Zölle als auch Einfuhrumsatzsteuern bezahlen.In Deutschland muss man für den Import bestimmter Waren eine Genehmigung einholen, da die Produkte durch die internationale Handelskammer Mengenbeschränkungen unterliegen. Diese Waren sind Textilien, Stahl und Eisen sowie Porzellan aus China.
Auch für den Export gelten bestimmte Beschränkungen und Regelungen. So bedarf es zum Export bestimmter Güter eine Ausfuhrgenehmigung. Dabei geht es zum einen um die Produkte, welche ausgeliefert werden und zum anderen um die Länder, in welche die Waren geliefert werden sollen.
Den sogennanten Nettoexport, oder auch Außenbeitrag, erhält man, wenn man von der Anzahl der Exporte einer Volkswirtschaft deren Importe abzieht. Dieser errechnete Betrag fließt in die Berechnung des Bruttoinlandprodukts eines jeden Landes ein. Der Nettoexport Deutschlands lag, nach Angaben der Deutschen Bundesbank, im Jahr 2004 gegenüber Großbritannien bei 24,5 Millarden Euro und gegenüber den USA bei 23,5 Millarden Euro. Deutschland wird seit einigen Jahren als Exportweltmeister bezeichnet. Damit will man ausdrücken, dass Unternehmen in Deutschland mehr exportieren als Produzenten in anderen Ländern.
